Das ungewöhnliche Konzept schlägt sich schon in der Besetzung nieder. Sängerin Agata und Vokalist Stefan liefern sich einen ständigen Schlagabtausch. Und ebenfalls die Rhythmusabteilung ist doppelt besetzt. So gibt neben Drummer Roman auch Manuel, der eigens für die Percussions zuständig ist den Takt an. Komplettiert wird der Sechser schließlich von der Saitenfraktion, Gitarrist Robert und Bassist Gregor.
So bricht die geballte und energiegeladene Härte auf den Hörer ein. Aber wie bereits erwähnt sollte man hier keinen traditionellen Metal erwarten. Dafür überrascht das Album immer wieder mit ungewöhnlichen Elementen und baut unerwartete Motive ein. Unglaublich, was die sechs Musiker alles auszuprobieren bereit sind und mit Sounds experimentieren. Doch die Rechnung geht auf. Man brennt quasi darauf, den nächsten Song zu hören um zu erfahren, was wohl als nächstes auf einen zukommt.
Unterm Strich demonstrieren die sechs Österreicher einen tollen individuellen und einzigartigen Musikstil, der nie langweilig wird und immer wieder Überraschungen bereithält. „Time To Tango" macht wirklich extrem Spaß und diese Band hat mit Sicherheit eine große Zukunft vor sich!
Trackliste:
01. Dancer In The Sun
02. Play With Fire
03. On The Run
04. Personal Rotation
05. The Smash Song
06. Sin
07. We Add The World
08. Mainstream Bypass
09. Clown Parade
10. 1k1
11. Lato
12. Vodka, Tribe And Dynamite
13. Zero
14. Känämänännä
15. Bomba
16. Face And Filter
Anspieltipps: Play With Fire; Sin; 1k1; Vodka, Tribe And Dynamite; Bomba
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