Die Kranken Schwestern

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Die Kranken Schwestern

5,91 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt rockten sie einst den kalten Pluto. Dass ihre Musik heiß macht, beweisen sie nun seit 2005 auf der Erde: Beim 15-Tausender- Festival „Laut gegen Rechts“ 2007, in der ausverkauften Fabrik in Hamburg 2008 und auf jedem einzelnen der etwa 200 Konzerte mit Revolverheld, Jennifer Rostock, Ohrbooten, Samy Deluxe, 4LYN u.a. großen und kleinen, grandiosen Bands. Mit viel Charme, Mitsingmelodien und ungekünstelter Bühnenattitüde bekommen sie auch den letzten Konzerterlebnisverweigerer dazu sich zum „Dummbatz“ zu machen. Die Wahlberliner Discopunks singen alle drei und machen dabei ne sexy Figur! Ihre auf maximal 200 Stück limitierten verschiedenen Demos, etwa 700 CDs unter dem Pseudobandnamen Mitsnakker, sind komplett vergriffen. Musikalische Einflüsse findet man im Querschnitt der gesamten internationalen Rockgeschichte und besonders bei einer großen deutschen Rockband wieder. Ja, sie haben Stil und Songs, die Vergleiche mit „die ärzte“ nicht zu scheuen brauchen. Micha Maat (Schlagzeug, Gesang), Bobby B. (Bass, Gesang) und Fets I. (Gitarre, Gesang) wissen das als Kompliment zu schätzen. Ihr wunderbar scharfsinniger, bisweilen auch niederintelligenter Humor versteckt sich in jeder Silbe ihrer deutschsprachigen Texte: Immer überraschend! Sie sind schließlich verdammt gute Künstler mit ner großen Portion Spaß und nicht selten spontanen Gästen auf der Bühne. Die Schwestern verbreiten einfach gute Laune (Dummbatz, Über Nacht), sind aber auch kritische Beobachter (Öllampengeist, Kleine Nazifrau). So gaben sie im Gute Nacht G8-Camp in Bützow, im Camp Reddelich, sowie beim Festival Musik und Politik in Berlin Konzerte, spielten für die Einhaltung der Menschenrechte zum Benefiz von amnesty international und stehen bei ihrer Ehre als Plutianer zu ihrem Wort: Nazis raus aus dem Universum!

Werdegang

..., Termine, News, Bandbiografie und vieles mehr unter www.diekrankenschwestern.de

Die komplette Bandbiographie:
Die Kranken Anfänge: Micha Maat, Fets I. und Bobby B. gründeten Die Kranken Schwestern, kurz dks, in Bergen auf der Insel Rügen. Zu diesem Zeitpunkt kannten sie sich bereits seit vielen Jahren. Fets I. und Micha Maat spielten seit der Jahrtausendwende zusammen in einer Band. Bobby B. war ebenso kein unbeschriebenes Blatt. Man kannte sich von der gemeinsamen Schule und spielte zusammen bereits Konzerte. Sie entschlossen sich nach nur einer Probe Songs von die ärzte öffentlich darzubieten. Keiner von ihnen hatte jemals zuvor die Rolle des Sängers inne, also war klar, dass sie alle singen würden. Der Bandname wurde bewusst mit Parallelen zu Rockbands, wie Die Toten Hosen, Die goldenen Zitronen, sowie die ärzte gewählt und trat anfangs in allen erdenklichen Schreibweisen auf. Ihr erstes Konzert als Die Kranken Schwestern spielten sie am 25.04.2003 auf einer Geburtstagsparty im Industriegebiet der Rügener Kreisstadt Bergen vor nicht einmal 20 Leuten. „[...] Dann ihr Auftritt bei Prora03. Sie brachten eine Stunde lang die Massen zum Toben. Die wollten mehr, die Schwestern gaben mehr, bis die Ordner die Band von der Bühne holen wollten. Ein Konzert aus hundertfachen Buh-Rufen schlug den Ordnungskräften entgegen. Die Schwestern machten weiter, bis der Strom abgedreht wurde. „Die Leute wollten uns, fanden unsere Musik klasse. Da war uns klar, dass wir jetzt einfach nicht aufhören können.“ [...]" (Ostsee Zeitung) Die Schwestern entschieden aus dem anfänglichen Projekt Ernst zu machen. Vom 19. bis 23.10.2004 nahmen sie am Musiker Camp in Celle teil, für welches sie sich mit ihrem allerersten Demo namens "Was wäre wenn" bewarben. Darauf zu finden waren 5 Eigenkompositionen. Der Vorschlag von Dozenten, sich mit den Gagen als Coverband neue Instrumente, Aufnahmetechnik zu leisten und Erfahrungen zu sammeln, um die eigene Musik voran treiben zu können, klang gut. So gründeten dks am 01.01.2005 ihre kleine Frima soundschein records und die aus ihnen bestehende Band MitSnakker. Fortan wurden sie von der Presse als die Band mit 2 Gesichtern (Ostsee Zeitung) betitelt.

Die MitSnakker Ära: Im Jahr 2005 begannen die Schwestern intensiv eigene Musik zu schreiben. Am 20.05.2005 veröffentlichten sie ihre erste 5 Song Demo EP namens Promo unter ihrem neuen, zweiten Namen, MitSnakker. Dieser war vom Titel der ersten Platte der Gruppe Fettes Brot abgeleitet. Übersetzt bedeutet er soviel wie "Mitreden". Sie versuchten beide Bands, so gut es ging, voneinander zu trennen. Ihre Konzerte bestanden etweder aus einem ärzte Coverprogramm als Die Kranken Schwestern oder einem eigenen Set als MitSnakker. Am 27.07.2005 veröffentlichten sie ein erstes (Demo) Album "Die Art sich zu täuschen", welches 17 Titel und unter anderem den Song Dummbatz enthielt. Am 29.04.2006 folgte die 2. Demo EP namens Crowd Rock, auf der wieder 5 selbst verfasste Songs zu finden waren. Im Herbst nahmen sie 2 Coversongs von Heinz Rudolf Kunze auf. Am 30.03.2007 folgte das nächste Album namens B.A.R.T., welches 15 eigene Songs enthielt und musikalische Highlight, wie Öllampengeist und Kleine Nazifrau präsentierte. Alle MitSnakker Cds entstanden in Eigenregie, sind selbst auf der Insel Rügen aufgenommen und immer in Kleinstauflagen bis maximal 200 Stück selbst hergestellt und vertrieben. Anfangs wurden sie verkauft, aber auch oft von der Bühne während der Konzerte ins Publikum gegeben. Mitte 2007 beschlossen Die Kranken Schwestern ihre selbst produzierten Cds, bis sie eine im Handel erhältliche anbieten würden, auf Konzerten zu verschenken oder zum Selbstkostenpreis abzugeben. Diese Aktion bescherte ihnen viel Sympathie und neue Liebhaber ihrer Songs ganz gleich mit welchem Programm sie auftraten.

Die Kranken Schwestern vs. MitSnakker: Die Konzerte als reine Coverband nahmen in den Jahren 2006 und 2007 derart zu, dass die Band ernsthaft über eine Auflösung nachdachte. Es wurde zunehmend ein Ballanceakt beim Setzen der Prioritäten. Eines Tages kam der Anruf einer Agentur. Der Typ am Telefon meinte, dass aus ihnen mindestens 60% mehr rauszuholen wäre, wenn sie sich kleiden, reden, Haare färben, wahrscheinlich auch noch kacken würden, wie die ärzte. Da war die Schmergrenze erreicht und das Fass übergelaufen! Einerseits hatten sie verdammt viel Spaß und es gab inzwischen verdammt viel Geld zu verdienen, andererseits kam ihre eigene Musik zu kurz, sodass sie immer häufiger auf der Psychiater-Couch Platz nahmen. Im Internet und auf Flyern präsentierten sie sich daher zeitweise unter dem Namen Die Kranken Schwestern vs. MitSnakker. In der Folge spielten sie deshalb oftmals Eigenes auf Coverkonzerten und nicht selten gaben sie bei MitSnakker Gigs auch Songs aus ihrem ärzte Repertoire zum Besten. Manchmal stellten sie sich als Die Kranken Schwestern vor, obwohl sie als MitSnakker angekündigt wurden. Ihr Bekanntheitsgrad stieg seit Bandgründung jedoch besonders mit dem Namen Die Kranken Schwestern, nicht zuletzt, weil sie sich bei offiziellen dä Fanpartys als Liveband etablierten und der Bandname dks 2 Jahre Vorlauf hatte... Wer MitSnakker kannte, wusste in jedem Fall von den Schwestern - andersherum war das nicht immer der Fall. Die Konsequenz war, dass sie am 17.11.2007 in der Kirche von Templin (Brandenburg) offiziell das letzte Konzert unter dem Namen MitSnakker spielten, welchen sie fortan als Pseudonym für Die Kranken Jahre 2005 bis 2007 ansahen. Das Publikum sang während des Songs "Perfekt" lauthals Nazis Raus Chöre. Vor der Kirche standen Polizei, Nazis und Punks beisammen - Abschiedstimmung. Inzwischen wohnt die Band von der Insel Rügen in Berlin und rockt sich zielstrebig die Eier ab.

Die Wahrheit: dks sind in Wirklichkeit Aliens, die vom Pluto gekommen sind, um mit Hilfe von Steuergeldern ihrem Heimathimmelskörper die Anerkennung als Planet wieder zu beschaffen. Sie spielten schon mit vielen bekannten und unbekannten Künstlern vor 20, aber auch 1000den Menschen. dks engagieren sich immer wieder politisch. So spielten sie unter anderem 2007 auf dem 15.000er Festival Laut gegen Rechts in Schwerin, im Gute Nacht G8-Camp in Bützow, gaben im G8-Camp Reddelich, sowie beim Festival Musik und Politik in Berlin Konzerte und stehen bei ihrer Ehre als Plutianer zu ihrem Wort: Nazis raus, aus dem Universum.

Live/Resident History

2008
25.12.2008 Weißwasser - Altes Farbglaswerk
12.12.2008 Zobersdorf - 8 Jahre Independent-Party
06.12.2008 Oschersleben - Alte Pumpe
15.11.2008 Berlin - Kesselhaus
18.09.2008 Berlin - Sage Club
14.09.2008 Berlin - Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg
13.09.2008 Berlin - Grenzenlos Rockfestival
29.08.2008 Wiesenau - Kunitz Festival
16.08.2008 Prora - eWIG rocken Open Air
09.08.2008 Brohm bei Friedland - Rock in Mountains Open Air
08.08.2008 Frauenhain - Muckefuck Concerts
18.07.2008 Berlin - Wohnzimmer-Aktions-Konzert "Sandra"
15.07.2008 Berlin - School's Out Festival
04.07.2008 Berlin - Parkhaus Weißensee
27.06.2008 Potsdam - Lindenpark
26.06.2008 Berlin - Wohnzimmer-Aktions-Konzert "IzaMattiAggü"
21.06.2008 Berlin - Fete de la musique
20.06.2008 Berlin - Zosch
14.06.2008 Berlin - Tommy Weisbecker Haus
31.05.2008 Rostock - M.A.U. Club
24.05.2008 Lindow - Kulturscheune
23.05.2008 Dessau - Beatclub
03.05.2008 Heidenheim - Jugendzentrum Treff 9
30.04.2008 Gera - Spielwiese
26.04.2008 Hamburg - Planet Subotnik
24.03.2008 Halle - Hühnermanhattan
23.03.2008 Gera - Gleis 22
22.03.2008 Leipzig - Nochbesserleben
21.03.2008 Berlin - Arcanoa
14.03.2008 Berlin - Knaack
07.03.2008 Berlin - Pirate Cove
22.02.2008 Berlin - Wabe/Festivalclub
15.02.2008 Zobersdorf - Muckefuck-Linde
01.02.2008 Bernau - Steintor
18.01.2008 Hamburg - Fabrik
11.01.2008 Hildesheim - Rockclub

2007
31.12.2007 Berlin - Schokoladen
29.12.2007 Rostock - MAU Club
29.12.2007 Dreschvitz - Privatkonzert
29.12.2007 Siggermow - Privatkonzert
15.12.2007 Lindenfels - Die Kutsch
08.12.2007 Niederwallmenach - Turnhalle
07.12.2007 Sassnitz - Turnhalle Dwasiden
06.12.2007 Berlin - L.U.X.*
16.11.2007 Templin - Evangelische Kirche
10.11.2007 Dannenberg - Discothek P6
02.11.2007 Falkensee - Spandauer Platz
01.11.2007 Berlin - Magnet Club
30.10.2007 Dessau - Beatclub
12.10.2007 Berlin - Kiste
06.10.2007 Lübeck - Werkhof
15.09.2007 Berlin - Tommy Weissbecker Haus
08.09.2007 Berlin - Kesselhaus tribute to die ärzte
07.09.2007 Friedland - Volkshaus
25.08.2007 Quedlinburg - Intershop
24.08.2007 Cloppenburg - Green Rock Festival
17.08.2007 Großalsleben - Festzelt
04.08.2007 Frauenhain - Outbreak-Festival
28.07.2007 Gallentin - Jugend rockt für Toleranz Open Air
21.07.2007 Privatkonzert auf Rügen
14.07.2007 Barsinghausen - Jugendheim Waldhof
13.07.2007 Schwichtenberg - Tag! Open Air
10.07.2007 Berlin - Club 23 School's Out Festival
08.07.2007 Sassnitz - Hafenfest
07.07.2007 Schlepzig - Gemeindesaal
06.07.2007 Rostock - Fantasia Heimspielparty
05.07.2007 Rostock - Radio Lohro Heimspiel
30.06.2007 Züssow - Minirock Festival
22.06.2007 Bergen - KKH
09.06.2007 Penzlin - Wagenburgfest Open Air
04.06.2007 Bad Doberan - Attac G8 Camp Open Air
01.06.2007 Bützow - Gute Nacht G8 Camp Open Air
26.05.2007 Bergen - OZ Bandcontest
19.05.2007 Magdeburg - Heizhaus
05.05.2007 Greifswald - Bandcontest Tierpark Open Air
01.05.2007 Schwerin - Laut gegen Rechts Festival
30.04.2007 Ratzeburg - Burgtheater
29.04.2007 Sassnitz - Ewerk Album Release
28.04.2007 Weißenburg - Club Casablanca
27.04.2007 Magdeburg - Sackfabrik
14.04.2007 Zeulenroda - Stadthalle
13.04.2007 Nabburg - Kitchenclub
05.04.2007 Rostock - Radio Lohro Heimspiel
31.03.2007 Greifswald - Klex Album Release
30.03.2007 Stralsund - Werkstatt Album Release
23.03.2007 Lüneburg - Garage
23.02.2007 Berlin - Kato Festival Musik und Politik
17.02.2007 Chemnitz - Bunker
20.01.2007 Großpösna - Kulturhaus live on stage
13.01.2007 Sassnitz - Ewerk Localvision Songcontest

2006, 2005, 2004, 2003 siehe History auf www.diekrankenschwestern.de

Klingt wie

mitsnakker, die ärzte, sportfreunde stiller, wir sind helden, madsen, beatsteaks u.v.m. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Bombastisch - Autark - Rockig - Total - alias B.A.R.T.


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