Digital Factor

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Digital Factor

1993 fanden sich drei Thüringer über eine Anzeige in einem Musikgeschäft, warfen ihre bis dato eigenständigen Musikprojekte zusammen und gründeten Digital Factor.
Noch im selben Jahr produzierten sie ihr erstes eigenes Tape „Suiciety“. Bevor Digital Factor über einen Plattenvertrag nachdachten, begann die Band Konzerte zu geben. Dabei spielten sie in kleinen Clubs, supporteten aber auch auf großen Bühnen etablierte Bands. Im Laufe dieser Konzerte verkauften Digital Factor die ersten 300 Stück ihres Tapes.
Mit dem 94er Tape „Evilisation“ bewarben sich die drei bei verschiedenen Plattenlabels und unter-schrieben schließlich bei dem dänischen Label Hard Records. Hier erschien 1994 ihre erste MCD „Falling Down“, mit welcher der Band der Einstieg in die Charts verschiedener Szenediscos gelang.
Zum Titelsong der CD produzierte die Band selbst einen Videoclip. Der MDR lud die Band zu einer TV-Show ein, bei welcher sie den Titel performten.
1995 erschien der erste Longplayer „relationchips“. Mittlerweile war Hyperium/Hypnobeat der Lizenz-partner von Hard Records. Beide CDs wurden in einem Leipziger Studio aufgenommen, in dem schon Bands wie Die Art oder auch Die Prinzen ihr Material auf digitale Bänder bannten.
1996 gingen die drei Thüringer wieder ins Studio und produzierten ihre zweite LP „On Demand“, die nach Kritikermeinung bedeutend komplexer und vielseitiger als das Vorgängeralbum war. Im Rahmen der Future Sound of Electro - Tour stellten Digital Factor ihr Album in verschiedenen deutschen Clubs vor. Der Videoclip zum Titel „X-Rayzor“ zeigt Eindrücke von dieser Tour.
1997 gingen Digital Factor wieder in ihr mittlerweile eigenes Studio und brachten gleich zwei CDs heraus. Die limitierte CD „De Facto“ zeigt die Band von ihrer dancig - technoiden Seite während „Countercheck“ dem härteren Elektrosound frönte. Mit „De Facto“ gelang ihnen auch der Einstieg in die Deutschen Alternative Charts.
Beide Seiten der Band präsentierten Digital Factor auf ihrer Europa - Clubtour Ende 1997, welche Sie durch Deutschland, die Niederlande, Frankreich und Belgien führte. Hier präsentierten sie ihr Album vor 250 bis 400 Leuten pro Konzert.
1999 erschien das bislang erfolgreichste Album „Over One Million Times“ bei dem sich die Band von einer technoiden-dancigen Seite zeigte. Während einer ausgiebigen Clubtour präsentierten Digital Factor ihr neues Album in Belgien, Frankreich, der Schweiz und in Deutschland. Abschließender Höhepunkt der Tour war ein Konzert im Pariser La Loco (im Moulin Rouge) bei dem im Digital-Factor-Vorprogramm die Elektronik-Schweden Cat Rapes Dog spielten.
Mittlerweile arbeiten Torsten Heise und Mike Langer als Produzenten für z.T. namenhafte Acts sowie an diversen Dance und Houseproduktionen. Des weiteren ist Torsten Heise als Projektleiter bei der Entwicklung von Musik-Software eingebunden während Mike Langer als Produzent für Kinofilme tätig ist.
2005 wird mit dem Album „One More Piece“(Black Flames Records) nach sechs Jahren ein neues Album der Band erscheinen. Gleichzeitig ist mit Guido Litke für Tino Schmidt ein neues Mitglied in der Band, der neben den Drums künftig auch für die Gitarren bei DF verantwortlich zeichnen wird.

Werdegang

1994 EP "Falling Down" (Hard Records/Indigo)
1995 CD"Relationchip" (Hypnobeat/Indigo)
1996 CD"On Demand" (Hypnobeat/Indigo)
1997 CD"De Facto" (Hypnobeat/SPV)
1997 CD"Countercheck" (Hypnobeat/SPV)
1999 CD"Over One Million Times" (Hypnobeat/SPV)
2005 CD"One More Piece" (Black Flames Records)

Remixe für: Lights of Euphoria, Blind Passengers, Nik Page u.a.


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