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Aus purer Experimentierlust heraus entstand 2002 in der Nähe von Regensburg das 1-Mann-PROJEKT PROVISORIUM.
Technikbegeisterung gepaart mit kaum vorhandenen Instrumentalfähigkeiten schienen die Wahl der musikalischen Richtung einfach zu machen, dennoch brauchte es 4 Demo-Veröffentlichungen, bis Soundbastler Oliver Ullmann ein konsistentes Klangbild gefunden hatte.
Und selbst das fällt nicht allein in ein Genre: Industrial und Dark Ambient mit einer Prise TripHop beschreibt die Musik von PROJEKT PROVISORIUM vielleicht am besten. Sphärische Klangteppiche werden zerrissen von rumpelnden Noise-Attacken, während pulsierende Triphop-Rhythmen und monotoner Sampleeinsatz den Hörer hypnotisieren sollen.
Die Stücke von PROJEKT PROVISORIUM - zumindest die, die einen Text haben - behandeln Themen wie Selbstzerstörung, Drogen oder die menschliche Gesellschaft im Allgemeinen.
mitte 2002: Astral Darkness demo (6 tracks / ~20 min)
Das erste Lebenszeichen. Dark Ambient bis Power Noise
29.10.2002: Plastic Dream (10 tracks / 43 min)
Erster Schwenk in Richtung Electro, die Stilfindung ist im vollen Gange. Es wurde viel und in unterschiedliche Richtungen experimentiert, deshalb sind Sound und Stil ziemlich inkonsistent.
25.03.2003: Trip To Golgatha (4 tracks / 21 min)
Diese EP besteht aus Songs, die ursprünglich auf der nachfolgenden CD erscheinen sollten, aber aufgrund von unüberbrückbaren stilistischen Unterschieden separat herausgebracht wurden. Hier wurde zum ersten Mal der aktuelle Stil von PROJEKT PROVISORIUM definiert.
03.05. 2003: Spikes (11 tracks / 52 min.)
Größtenteils Electro-Songs, die schon längere Zeit in Arbeit waren. Sehr tanzbar. Diese CD stellt gewissermaßen einen Abschluss der Electro-Phase dar.
22.06. 2004: es stirbt (4 tracks / 18 min.)
Diese EP stellt eine konsequente Weiterführung der "Trip To Golgatha" EP dar. Vier Songs, die stilistisch zwar recht unterschiedlich sind, aber von einem Konzept und einem gewissen "Gesamtsound" zusammengehalten werden.
nichts was jemand anderes gemacht hat