| Die neuesten Songs | |
|---|---|
| Democracy We Deliver | Preview |
| Wär Ich Eine Bombe | Preview |
Wuchtige Gitarrenwände und treibende Rhythmen wechseln sich mit melancholischen und sphärischen Klangbildern ab. Die Attitude ist hierbei ganz klar Punkrock.
Mastermind Pogo Gomorrha wird dabei von Eric Weikl (ex Don't Call Us Elvis), Lupo (ex Gimmicks, ex D'Arcadia) und Sir George (ex Tinkerbell) flankiert.
ORGANIZED NOISE waren 1988 als HC-Punk-Band mit dem Demo-Tape “Three Houses of Insanity“ gestartet. Es verbreitete sich rasand und tauchte sogar in der Rubrik „Bestes Demotape 1988“ im Poll des HC-Magazins ZAP auf.
Nach ersten Konzerten, u.a. als Vorgruppe von BOMBERS OF BURUNDI (München), Swampsurfers (NL) , und EA 80 (D) sowie als Headliner für lokale Bands (u.a. Haggard) produzierten Pogo Gomorrha (Gesang, Gitarre), Wonna (Bass), Andi Hirseland (Gitarre) und Swen Hur (Schlagzeug) die 3-Song EP „Less is More“ auf bandeigenem Label. Dem folgten erste Gigs im Ausland (u.a. Wien, Arena-Halle) und ein Soundtrack-Beitrag für den Underground-Film „Schwarze Tickets“ (Ina Mila Durante), der auch u.a. auf dem europäischen Jugend-Filmfest (Paris 1991) gezeigt wurde. Im Dezember 1991 etablierte sich die EP „Less is More“ für 3 Wochen in den Lesercharts der Zeitschrift „Metal Hammer“ und kletterte sogar bis auf Platz 2.
Mit wechselnden Leadgitarristen folgten 1992 weitere Headliner-Konzerte (u.a. mit WIZO (D) und Die Schweisser (D), sowie ein Konzert als Vorgruppe für Creaming Jesus (GB).
Als die münchner Filmfirma „Denkmal Film“ Interesse an ORGANIZED NOISE zeigte, wurden sie für den Kino-und Fernsehfilm (ZDF) „Runaway“ (1992) engagiert, in dem sie mit zwei Songs live zu sehen sind.
Es folgten mehrere Benefiz-Konzerte gegen Faschismus (u.a. mit Bartlebees), als Support von Contempt (GB) und auf dem Lärmkessel-Festival (u.a. mit The Notwist, First Things First, tailGate und Inpalumbia), das im Radio (Bayern 2) live übertragen wurde.
Auf deren besonderen Wunsch hin supporteten sie 1993 nochmals CREAMING JESUS (GB) im Münchener Backstage. Es war auch das letzte Konzert mit dem Gitarristen Lenz (ex Animal Crakers), der danach von Stefan Koglek abgelöst wurde. Im folgenden Jahr übernahm Masi Modo (der mit Pogo Gomorrha auch bei Opfer der Angst spielte) für Wonna den Bass. Damit veränderte sich auch ihr Stil. Die Musik wurde rockorientierter und anderen musikalischen Einflüssen aufgeschlossener.
Die Produktion diverser Compilation-Beiträge und fulminanter Live-Konzerte (z.B. mit P.S.R. (D) und Missbrauch (D), sowie die Präsentation eines Video-Clips zu „The Searcher`s Story“ erhöhte weiter das Interesse an dieser gänzlich ungewöhnlichen Band.
Bei einem Fernsehauftritt, als Promotion für die CD „Depressive EP“, bei TV-München präsentierten sich ORGANIZED NOISE bereits in einem neuen musikalischen Gewand.
Das reggae-rhythmisierte „Money“, das grungige „Snowpusher“ und der ironische Titelsong „Depressive“ avancierten zu so genannten Club-Hits in der Alternative-Rock-Szene.
Es folgten Supports-Acts für Das Ich (D) und Spermbirds (D/USA), weitere Compilation-Beiträge auf unterschiedlichsten Samplern (z.B. OX-Compilation # 24) sowie eine kleine Tour durch Süddeutschland.
Das langerwartete Album „Same“ wurde nach langem Hin-und-her 1996 in Eigenregie veröffentlicht, da ORGANIZED NOISE in jedem Fall unabhängig bleiben wollte.
Nach ausgedehnten Live-Aktivitäten in Bayern verließ Schlagzeuger Swen Hur im Dezember 1996 die Band. Stefan Koglek und der zwischenzeitlich zurückgekehrte Wonna widmeten sich fortan ihrem Side-Projekt Colour Haze.
Pogo Gomorrha, der von da ab allein unter dem Namen ORGANIZED NOISE weiter arbeitete, fertigte in Zusammenarbeit mit den Electronic-Freaks Hyperventilator einen Remix von „Snowpusher“ für die internationale Compilation „Flatline“ (Flatline/Nova Tekk), an, die u.a. Beiträge mit Musikern von Nine Inch Nails, Ministry, Killing Joke, VNV Nation, Dive, Das Ich etc. enthält.
Über die szenebekannten Sampler-Reihen „Essence of ConSequence“ und „Tortures“ (I bis III), die erstmals von größeren Vertriebsfirmen wie „SPV“ und „Triton“ unterstützt wurden, konnten sich weitere Titel in den Playlists der weltweiten Radiostationen etablieren.
Auf deutschen Kino-Leinwänden war Pogo Gomorrha in dem Film „Die Grüne Wolke“ (Denkmal/Constantin), 1999, sowie in der gleichnamigen, mehrteiligen Fernsehserie (2000) zu sehen.
Die musikalische Beziehung zum Multi-Instrumentalisten und Produzenten Ian John Hudson verfestigte sich zum festen Line-up, das durch die im Jahr 2000 erschienene Split-Single mit der befreundeten Punk-Band Splatterday bestätigt wurde.
18 Monate dauerte die Produktion der folgenden Konzept-Platte „Teethcrasher E.P.“.
Dabei wurden Pogo Gomorrha und Ian John Hudson von der Sopranistin Sabine Andres, Stefan Koglek (COLOUR HAZE) und Atze Ton (HYPERVENTILATOR) unterstüzt. Die Platte wurde lediglich durch ein einziges Konzert im Rahmen eines „Essence of ConSequence“-Festivals (2002) präsentiert (mit Frank Ghiani von Crab Cakes an der Gitarre) und vom Internet-Radio-Sender „Schwarze Welle“ live übertragen.
Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Label ConSequence Records, das als Kult-Label für elektronische Kunst-Projekte und industrialisierte New-Wave-Produkte bekannt geworden ist, hat sich ORGANIZED NOISE noch weiter in schwärzeren Segmenten verhaftet.
Die E.P. „Teethcrasher“ wird von SX Distribution weltweit vertrieben und stellt neben dem Samplerbeitrag für Blackchurch Vol. 2 (2004), die jüngste Veröffentlichung von ORGANIZED NOISE dar.
Dennoch sollte es bei diesem Exkurs in deutlich elektronischere Gefilde bleiben, da sich Ian John Hudson 2004 aktiv von ORGANIZED NOISE zurückzog. Dafür beteiligte sich Pogo Gomorrha an seinem Projekt Lennart und dem noch im selben Jahr erschienenen Doppel-Album „Friendly Fire“, das in Michael Moore-Manier die politischen Zusammenhänge der Welt kritisch beleuchtet.
Auch der derzeit angesagte Electro-Nerd Hiltmeyer Inc lud Pogo Gomorrha als Gastgitarrist für sein erstes Album „Sendling 70“ (Gomma/Warner Bros.,2005) ein.
Im Herbst 2005 hat ORGANIZED NOISE mit dem italo-kanadischen Gitarrenvirtuosen Andrea Mura (Lead-Git.) die Aufnahmen zum neuen Song „Democracy We Deliver“ beendet.
Aufgenommen und abgemischt wurden diese im münchner Ara-Studio von Tim Höfer (COLOUR HAZE, UGH) …
Abwärts, Slime, Social Distortion, UK Subs, Fehlfarben, EA80, Toxoplasma, Black Flag, Ton Steine Scherben