Neue Version vom 30.07.05!
Sequel auf ein vertontes Doppel-Gedicht von Dolphins Dream (März 03 - unmittelbar bevor die "Ordnung der Schliefer" entstand).
Grandioses Gitarrensolo von Stefan Nitschke.
Es gibt hier auch noch eine langsamere, verträumtere Version (zu Dolphis Originaltext)!
Dieses ist die hektischere Version ...
Die Tage: Sie schwinden, die Nächte: Sie greifen
Pulsare, die dort so verloren noch schweifen
Was war, streift die Nacht und es lauscht ebendenen
dort, wo das geschwundene Sehnen wir wähnen
Ganz leise erkaltet das Ist, und so klar:
Die Reise, sie endet wohl bald schon im War
Kometen, sie ziehen noch immer in Bahnen
die scheinen das Ende wohl längst zu erahnen
Die Monde, sie weinen ihr Licht in die Sphäre
Sie wohnen im Nichts, und schon streifen die Leere
Hab es versucht, doch sie wollten enteilen
Momente, die ich wähnte im Jetzt und im Hier
Entschwunden für Stunden und Jahre und Meilen
Sie verharrten nicht lange bei mir
Wie gern hätt ich kurz sie berührt und geteilt
Die Sterne, die Sphären, den Mond, der mich rief
Ganz fern, und sie wären vielleicht nicht enteilt
Doch das Sehnen es sank und entschlief ...
Das Flehen flieht fort in unendliche Weite
Wir sehen uns dort, auf der anderen Seite ...
© DeGie