Vertontes Doppel-Gedicht von Dolphins Dream (März 03 - unmittelbar bevor die "Ordnung der Schliefer" entstand).
Beachte:
Es gibt hier auch noch eine gitarrenlastige, schnellere Version ("Zeit, am Ende", erneuert am 30.07.05) mit grandiosem Solo von Stefan Nitschke
Mein Dasein - es treibt nur im Nichts dieser Zeiten
Gedanken zerlaufen in Endlosigkeiten
Seh' Farben, die einstmals mein Sein noch durchzogen
im Atmen der Seele in rhythmischen Wogen
Weine um das, was einstmals ich sah
Weine, wenn's scheint für Momente so nah
Die Seele des Ichs treibt ins Suchen, am Ende
Sehnsucht, dass jemals den Anfang ich fände
Nur Sternenmelodie, dort, im Rauschen der Meere
des Nichts, das vielleicht einmal Alles wäre
Hab so oft gesucht
doch hab ich nicht gefunden
schaute voraus
ins Nichts, das da schlief
verloren und einsam - Minuten der Stunde
hielt's nur dann
wenn `s mein Leben durchlief
wollt wissen
warum es so ist wie es war
und wird, wenn es wäre im Ist
glaubte manchmal, es wär mir so nah
vergessen - hab ich `s dann nie vermisst
und
durchstreife der Zeiten unendliches Streben
sich niemals dem Ende zu ergeben
© Dolphins Dream