Sequel auf "Von dem, was blieb"
Der Abendwind, er sinkt hinfort
der Tag entschwindet kalt und leer
Er findet keinen Atem mehr
und wähnt sich schon am letzten Ort
Doch gerade dort, am Horizont
wo Träume sprossen ohne Zahl
und fielen gleich, so manches Mal
nie bleicht, was ihnen innewohnt
Ich weiß, man bleibt nicht immer jung
Es treiben Zeiten das, was war
ganz gern in ferne Weiten zwar
Und doch: Sie bleiben
in Erinnerung ...
© DeGie